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Lomé, Togo

Lomé ist die Hauptstadt des Staates Togo in Westafrika. Als eine der letzten Militärdiktaturen in Afrika zählt Togo rund 6 Millionen Einwohner mit einem durchschnittlichen Jahres-Einkommen von US$ 410. Damit gehört es zu den ärmsten Ländern der Welt.

 

Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Zu den Grundnahrungsmitteln zählen Yams, Maniok, Mais, Hirse, Erdnüsse und Sorghum (Sorgho). Die Wirtschaft in Togo ist unterentwickelt, Korruption dominiert die Politik. Fehlende feste Arbeitsplätze und damit ein unsicheres Einkommen stellen für viele Familien ein Problem dar und setzen insbesondere Frauen unter massiven Druck.

 

Menschenhandel – besonders mit Kindern – ist ein grosses Problem. Aus Togo werden Kinder nach Nigeria, Benin, Kamerun, Liberia oder Gabun verkauft, wo sie oft als Zwangsarbeiter enden. Über 300’000 togoische Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren werden schätzungsweise in anderen Ländern als Arbeitskräfte ausgebeutet. Lomé gilt als Drehkreuz des internationalen Handels mit Kindersklaven.

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